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Terra Biosa in der Landwirtschaft
Die Anwendung von Terra Biosa fördert die Umsetzung des organischen Materials im Boden, stoppt Fäulnisprozesse und stärkt Vitalität und Gesundheit der Pflanzen. Da die Mikroorganismen die Humusbildung anregen, empfiehlt es sich Terra Biosa mit dem jeweils anfallenden organischen Material in die Böden einzuarbeiten.
Terra Biosa ist ein Konzentrat, hergestellt aus Wasser, Zuckerrohrmelasse und einer speziellen Kräutermischung fermentiert mit Milchsäurebakterien. Dabei handelt es sich um die gleichen, natürlichen Gärprozesse wie bei der Herstellung von Lebensmitteln. Deshalb kann Terra Biosa auch vollkommen unbedenklich für den Nahrungskreislauf Pflanze -Tier - Mensch angewendet werden. Da Terra Biosa auch zur Regeneration von Wasser und Abwasser eingesetzt wird, gibt es hier ebenfalls keinerlei Bedenken.
Ausbringungsverfahren
Aktiviertes Terra Biosa kann auf den Äckern in unterschiedlicher Weise ausgebracht werden:
- mit der Feldspritze
- über die Beregnungsanlage
- über Gülle oder Jauche
Pro Jahr empfehlen wir eine Aufwandmenge von ca. 80 Liter aktiviertem Terra Biosa je Hektar. Um 80 liter akt. Herzustellen braucht man 2,5 Litern Terra Biosa Konzentrat.
Beim Spritzen muss das Feld feucht genug sein, d.h. man spritzt kurz vor dem Regen, in einem Sprühregen oder im Tau. Das gilt besonders unmittelbar vor der Einsaat, bis 2 Wochen nach dem Auflaufen. Terra Biosa kann allerdings bei hoher Menge in der Auflaufphase kompostierend wirken.
Falls man im Betrieb mit Gülle wirtschaftet, ist es vorteilhaft, Terra Biosa gleich im Güllebehälter einzusetzen und dort wirken zu lassen. Durch diesen Zusatz im Güllebehälter wird Geruch abgebaut. Die Gülle wird homogener, und Stickstoff wird durch den mikrobiellen Umbau von organischem Material wie Pflanzenresten, Halmen, Stroh usw. gebunden.
Stoppelbearbeitung und Strohrotte
Nach dem Mähdreschen wird das Feld, mit 40 Liter aktiviertem Terra Biosa je Hektar, gelöst in 200 Liter Wasser, direkt vor dem Einarbeiten gespritzt. Das Unterpflügen dieses vorbehandelten Strohs wirkt positiv auf die Bodenstruktur, den Humusgehalt und den Regenwurmbestand, weil es durch die Vorbehandlung zügiger aufgeschlossen wird. Den dafür benötigten Stickstoff sammeln die von Terra Biosa angeregten und vermehrten freilebenden stickstoffsammelnden Bakterien. Es wird also kein Bodenstickstoff festgelegt, den die neue Kultur zum Wachsen braucht. Die schnelle Rotte des Strohs vergrößert den wirksamen Wurzelraum der Pflanzen. Die Verfügbarkeit von Stickstoff, Phosphor und Kalium steigert sich, d.h. die Erträge fallen höher aus.
Wintergetreide
Nach dem Einmulchen und Unterpflügen der mit Terra Biosa behandelten Vorfruchtreste (s.o.) wird das Saatbett bereitet. Sobald nach einigen Tagen das Unkraut ankeimt (weiße Fäden im Boden), wird das Feld mit 10-20 Liter aktiviertem Terra Biosa gespritzt und unmittelbar darauf geeggt (am besten mit der Frontspritze). Dabei wird das Unkraut umgebrochen. Diese Behandlung kann wiederholt werden. Unter Zeitdruck, kann aber auch direkt nach dem ersten Eggenstrich ausgesät werden. Die erste Frühjahrsbehandlung der Bestände erfolgt, je nach Wetterverhältnissen, Ende März bis Anfang April. Im Minimum wird 2 x gespritzt, jedes Mal mit 10 Liter aktiviertem Terra Biosa je Hektar.
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Sommergetreide
Die Ausbringung von Terra Biosa erfolgt, sobald das Feld befahrbar ist. Beim Einarbeiten von Zwischenfruchtresten, insbesondere von Gründüngung wird 10 Liter aktiviertes Terra Biosa je Hektar unmittelbar vor dem Pflügen (mit maximal 1 Stunde Zeitverzug!) gespritzt. Nach dem Pflügen wird das Saatbett bereitet. Das weitere Vorgehen ist gleich wie beim Wintergetreide. Dann folgt die Saat. Etwa 2 Wochen nach dem Auflaufen der Sommersaat wird die nächste Spritzung mit 10 Liter aktiviertem Terra Biosa je Hektar durchgeführt. Nach weiteren 3 Wochen wird die Behandlung wiederholt.
Anwendung von Terra Biosa in Ställen
1. Verbesserung des Stallklimas
Das Stallklima ist ein wesentlicher Parameter für das Wohlbefinden von Tier und Mensch. Oft werden größere Mengen von Ammoniak und schwefelwasserstoffhaltigen Gasen freigesetzt, die die Schleimhäute der Tiere schädigen, die in manchen Fällen sogar giftig sind, die aber zumindest verschiedene Formen des Unbehagens herbeiführen. Die Gase steigen durch die Spaltengitter auf, kommen aus den Tiefstallmatratzen, den Jaucherinnen oder den Mistkanälen. Sie bilden sich, weil die Gülle bzw. der Mist fault statt zu rotten oder zu silieren.
Dank seiner Zusammensetzung und der Mikroorganismen und dem niedrigen pH-Wert von 3,5 stoppt Terra Biosa die Fäulnisbildung und damit die weitere Freisetzung von Ammoniak und schwefelwasserstoffhaltigen Gasen. So führt der Einsatz von Terra Biosa in den Ställen zu einer raschen Verbesserung des Stallklimas.
Terra Biosa kann im Stall auf unterschiedliche Weise angewendet werden.
Täglich bis wöchentlich können die Mistgänge, die Spaltenböden, die Futtertische und sonstige Flächen beispielsweise mit einem Hochdruckreiniger, dem man Terra Biosa ins Reinigungswasser zugesetzt hat, gereinigt werden. Als Mischungsverhältnis eignet sich 1 Liter aktiviertes Terra Biosa auf 100 Liter Wasser (1%).
Terra Biosa kann man über Dosierpumpen entweder direkt am Wasserhahn oder aber auch im Hochdruckreiniger zusetzen.
Bitte keine Heißdampfreiniger verwenden, weil die hohen Temperaturen die Bakterienkulturen in Terra Biosa abtöten und damit die erwünschte Wirkung verhindern.
2. Behandlung von Mist und Gülle
Bei der Behandlung von Gülle soll aktiviertes Terra Biosa in der Konzentration 0,1% zugesetzt werden. Dabei ist es vorteilhaft, in der Startphase eine größere Menge Terra Biosa zu geben, z. B. 1% aktiviertes Terra Biosa täglich über einen Zeitraum von 3-4 Wochen.
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